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Lärche als Altholz — Eigenschaften, Kennwerte & Verwendung

Larix decidua

Rötlich-braunes bis rotbraunes Kernholz mit deutlich abgesetztem, schmalem gelblich-weißem Splint; markante, lebhafte Jahrringzeichnung mit dunklem Spätholzstreifen. Im Altholz dunkelt die Lärche stark nach zu warmen honig- bis rötlichbraunen Tönen mit ausgeprägter Patina und harzglänzenden Astpartien. Innen wie außen einsetzbar; Kernholz ist mäßig dauerhaft und bewährt sich in Gebrauchsklasse 3 nach DIN EN 335 (bewittert, ohne Erdkontakt) für Fassade, Terrasse, Möbel und konstruktiven Holzbau.

Technische Kennwerte

Rohdichte (lufttrocken, 12 %)580 kg/m³ [1]
Brinellhärte (quer zur Faser)19 N/mm² [5]
Dauerhaftigkeit Kernholz (DIN EN 350)Klasse 3-4 (mäßig dauerhaft) [1]
Differentielles Schwindmaß (% je % Holzfeuchte)radial 0.14 · tangential 0.3 [1]

Kennwerte sind Literatur-Richtwerte für gewachsenes Holz; Altholz kann durch Alterung, Trocknung und Herkunft abweichen. Jeder Zahlenwert ist unten mit Quelle belegt — fehlt ein Wert, liegt uns keine belastbare Quelle vor.

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Optik & Patina

Rötlich-braunes bis rotbraunes Kernholz mit deutlich abgesetztem, schmalem gelblich-weißem Splint; markante, lebhafte Jahrringzeichnung mit dunklem Spätholzstreifen. Im Altholz dunkelt die Lärche stark nach zu warmen honig- bis rötlichbraunen Tönen mit ausgeprägter Patina und harzglänzenden Astpartien.

Herkunft als Altholz

Altlärche stammt im DACH-Raum typisch aus alten Dachstühlen, Scheunen- und Stallbalken, Fassaden- und Schindelverkleidungen sowie Weinbergs- und Bergbauhölzern des Alpenraums. Als dauerhaftestes heimisches Nadelholz wurde sie traditionell dort verbaut, wo Witterung und Feuchte herrschten.

Verarbeitung

Gut zu bearbeiten, aber harzreich (verklebt Werkzeuge, kann bei Verleimung/Lackierung stören) und neigt an Ästen zu Verwerfen und Rissbildung; vorbohren empfohlen.

Typische Verwendung

Im Altholz beliebt für Wand- und Deckenverkleidungen, rustikale Tische und Möbel, Fassaden, Terrassendielen sowie Bauernmöbel im Landhausstil. Innen wie außen einsetzbar; Kernholz ist mäßig dauerhaft und bewährt sich in Gebrauchsklasse 3 nach DIN EN 335 (bewittert, ohne Erdkontakt) für Fassade, Terrasse, Möbel und konstruktiven Holzbau.

Quellen der Kennwerte

  1. Rohdichte 580 kg/m³, Schwindmaß radial 0,14 / tangential 0,3 %/%: holzfragen.de / Niemz (ETH), differentielle Schwindmaße (2024) — www.holzfragen.de/seiten/laerche.html
  2. Rohdichte 550–590 kg/m³ (Mittel), Grenzwerte 400–850 kg/m³: Wikipedia: Lärchenholz (zit. DIN 68364) (2024) — de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4rchenholz
  3. Rohdichte ~550 kg/m³ (Mittel), 400–820 kg/m³ Spanne: holzvomfach.de: Lärche Definition und Merkmale (2024) — holzvomfach.de/fachwissen-holz/holz-abc/laerche/
  4. Rohdichte (avg. dried) 575 kg/m³; Gesamtschwindung radial 4,2 % / tangential 8,2 %: The Wood Database: European Larch (2023) — www.wood-database.com/european-larch/
  5. Brinellhärte 19 N/mm² (quer zur Faser): bauredakteur.de: Holzhärte nach Brinell (2023) — www.bauredakteur.de/hartes-oder-weiches-holz-die
  6. Brinellhärte 22 N/mm² (Alternativwert, herkunftsabhängig): hausjournal.net: Holzhärte-Tabelle (2024) — www.hausjournal.net/holzhaerte-tabelle
  7. Dauerhaftigkeitsklasse Kernholz 3–4 (mäßig dauerhaft) nach DIN EN 350-2, Splint DkL 5: Wolman: Holzarten Lärche (2024) — www.wolman.de/holzschutz/infocenter-holz/vom-bau
Zur Einordnung & KI-Mitwirkung

Dieses Profil bündelt öffentlich dokumentierte holztechnische Kennwerte für Lärche. Recherche und Redaktion erfolgten mit KI-Unterstützung; jeder Zahlenwert wurde gegen eine zweite Fachquelle geprüft und nur mit Beleg übernommen. Wo eine Angabe nicht belastbar zu belegen war, haben wir sie bewusst weggelassen.

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